Therapieschwerpunkt

ADHS & ADS

Aufmerksamkeit ist kein Schalter, den man umlegt. Mit fundierter Diagnostik und multimodaler Verhaltenstherapie helfe ich Kindern und Jugendlichen, ihre Stärken zu nutzen und den Alltag wieder selbst zu steuern.

Ruhiger, heller Therapieraum mit Holzspielzeug
Hintergrund

Kein Erziehungsfehler. Eine andere Art zu denken.

ADHS entsteht nicht durch falsche Erziehung – sie ist eine neurobiologisch begründete Entwicklungsbesonderheit, die das gesamte Familiensystem beeinflusst. Je früher sie erkannt und richtig eingeordnet wird, desto besser.

ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit der Selbststeuerung – keine Frage von Willen oder Disziplin. Betroffene Kinder bringen oft besondere Stärken mit – und kämpfen zugleich mit Konzentration, Impulsen und Organisation.

kreativ begeisterungsfähig feinfühlig energiegeladen
„Wenn ein Kind verstanden wird, kann aus einer Schwäche eine Stärke werden.“

Anzeichen

Woran Sie es erkennen können

Jedes Kind ist anders – diese Hinweise treten häufig gemeinsam und über längere Zeit auf:

Konzentration

Schwer, bei einer Sache zu bleiben oder Aufgaben zu beenden.

Ablenkbarkeit

Leicht ablenkbar, vergesslich, Dinge gehen verloren.

Innere Unruhe

„Zappeligkeit", ständiger Bewegungsdrang, schwer abzuschalten.

Impulsivität

Handeln vor dem Denken, Schwierigkeiten zu warten.

Organisation

Planen, Strukturieren und Zeit einschätzen fällt schwer.

Gefühle

Starke, schnell wechselnde Emotionen und geringe Frustrationstoleranz.

Wichtiger diagnostischer Hinweis

Bitte beachten Sie: Die hier aufgeführten Anzeichen dienen lediglich als erste Orientierungshilfe. Das Vorliegen einzelner Merkmale bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Kind von ADHS oder ADS betroffen ist. Eine zuverlässige und gesicherte Diagnose kann ausschließlich durch eine umfassende klinische Abklärung bei einem qualifizierten Spezialisten (wie einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder Facharzt) gestellt werden.

Mein Vorgehen

In drei Schritten zu mehr Halt

Jede Behandlung beginnt mit einem genauen Bild der Situation – und führt Schritt für Schritt zu konkreten Werkzeugen, die im Alltag wirklich helfen.

01

Fundierte Diagnostik

Umfassende Abklärung mit anerkannten Verfahren – die Basis für eine passgenaue Behandlung.

02

Struktur & Strategien

Alltagstaugliche Konzentrations- und Strukturierungshilfen für Schule und zu Hause.

03

Eltern & Schule

Beratung der Bezugspersonen und enge Zusammenarbeit mit der Schule.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die Eltern am häufigsten stellen – ehrlich, klar und ohne Fachjargon.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ja. Ich bin approbiert und kassenzugelassen – die Behandlung wird in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Details klären wir im Erstgespräch.

Ab welchem Alter ist eine Diagnostik sinnvoll?

Häufig wird ADHS ab dem Schulalter sichtbar, weil Anforderungen an Konzentration und Struktur steigen. Eine Abklärung ist immer dann sinnvoll, wenn der Alltag dauerhaft belastet ist.

Muss mein Kind Medikamente nehmen?

Nein. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Verhaltenstherapie. Ob Medikamente sinnvoll sind, wird individuell und nur in enger Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten entschieden.

Wie läuft das erste Gespräch ab?

Unverbindlich und in Ruhe. Wir lernen uns kennen, Sie schildern Ihre Sorgen, und gemeinsam klären wir, welche nächsten Schritte für Ihr Kind passen.

Vermuten Sie ADHS bei Ihrem Kind?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam klären wir die nächsten Schritte.

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